Am 29. Oktober nahmen 18 motivierte Oldenburger*innen die Klimaschutz-Challenge des ENaQ-Teams an. Die Challenge bestand darin in drei Gruppen das Brettspiel „Change the Game“ zu gewinnen, wobei die Gruppen im direkten Vergleich gegeneinander antraten. Die Spieler*innen schlüpften in die Rolle einer Projektleitung, welche ein nachbarschaftliches Quartier ganz nach ihren eigenen Maßstäben gestalten konnte.

Hierzu können Spielkarten, wie z.B. der „Wasserstoffbus“, das „Nahwärmenetz“ oder die gemeinsame „Photovoltaikanlage“, gespielt werden. Diese Spielkarten haben Einfluss auf die Verbräuche des Quartiers und damit auf die Energietürme Wärme, Strom und Mobilität, welche diese Verbräuche darstellen sollen und von den Spieler*innen mit Bausteinen aufgebaut werden. Um das Spiel zu gewinnen muss das Quartier schon heute die Ziele der Bundesregierung für die Energiewende der Jahre 2030, 2040 und 2050 erreichen. Diese betreffen den Energieverbrauch für Mobilität, den gesamten Energieverbrauch und die CO2-Emissionen.

Kontroverse Karten wie der „autofreie Sonntag“ oder „Urlaubsreisen mit Bus oder Bahn“ führten an den Tischen häufig zu Diskussionen. Bei anderen Karten, wie z.B. „10 % mehr Elektroautos“, „bessere Wärmedämmung“ oder einer „großen Photovoltaik-Anlage“, gab es einen schnelleren Konsens. Jede Gruppe stand für sich auch vor der Frage, welche politischen Maßnahmen sie in ihrem Quartier bestimmen wollten. Auf der anderen Seite stand auch die Frage im Raum, welche individuellen Anpassungen ihres eigenen Komforts sie dabei in Kauf nähmen. Schlussendlich fanden die Oldenburger*innen in drei Runden eine für sie sinnvolle Auswahl an Maßnahmen und Technologien, welche in ihrem Quartier eingesetzt werden sollten. So konnte jede Gruppe für sich herausfinden, welche Entscheidungen einen großen Einfluss auf das Spiel und so auch auf die Energieverbräuche und die CO2-Emissionen in einem Quartier haben. Dies führte zu einigen Überraschungen aber vor allem zu vielen neuen Erkenntnissen. Am Ende erreichten alle Teams mit unterschiedlichen Ansätzen mindestens zwei von drei Zielen. Ein Team konnte knapp auch das dritte Ziel knacken und wurde damit zum Gewinner dieser Challenge. Die siegreichen Spieler*innen erhielten als Belohnung ein kleines Präsent, gesponsort durch die Stadt Oldenburg.

Im Anschluss an die Brettspielrunde mit Oldenburger Bürger*innen folgte eine zweite Spielrunde mit Expert*innen der ENaQ-Schwesterprojekte, welche in fünf weiteren Forschungsprojekten ebenfalls an der Entwicklung von Quartierslösungen in Kaiserslautern, Heide (Holstein), Zwickau, Esslingen, Stuttgart und Überlingen arbeiten. Diese Mitspieler*innen waren für einen übergreifenden Austausch von Erfahrungen und ersten Ergebnissen ihrer Quartiersentwicklung für zwei Tage nach Oldenburg gereist. Die Gelegenheit ein fiktives Quartier an einem Abend aufzubauen ließen sie sich dabei nicht entgehen und stellten sich dieser Herausforderung. Bei der Erreichung der Ziele schnitten die Expert*innen leicht besser ab als die Bürger und Bürgerinnen zuvor.

Gerade der Austausch und die Gespräche zwischen den Spielenden sind für uns als Forschungsteam für das ENaQ-Projekt besonders wichtig, um die Meinungen, Ideen und auch die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs anzuhören. In manchen Fällen können Impulse aus solchen Gesprächen die Entscheidungsträger*innen im Projektkonsortium beeinflussen. Zum anderen hoffen wir natürlich mit „Change the Game“ Verständnis und Akzeptanz für Technologien und auch Innovationen zu schaffen und bestehendes Wissen mit neuen Erkenntnissen zu bereichern. Wir möchten uns auch hier nochmal bei allen Teilnehmenden für die Spielstunden und die anregenden Gespräche bedanken! Für uns war dieser Abend als Premiere unseres Brettspiels „Change the Game“ ein Erfolgserlebnis und wir freuen uns auf weitere Spielrunden mit neugierigen Oldenburger*innen und Interessierten aus Nah und Fern.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme an einem solchen Spielabend haben, melden Sie sich gerne bei uns:
E-Mail: changethegame@enaq-fliegerhorst.de

Am 29. Oktober nahmen 18 motivierte Oldenburger*innen die Klimaschutz-Challenge des ENaQ-Teams an. Die Challenge bestand darin in drei Gruppen das Brettspiel „Change the Game“ zu gewinnen, wobei die Gruppen im direkten Vergleich gegeneinander antraten. Die Spieler*innen schlüpften in die Rolle einer Projektleitung, welche ein nachbarschaftliches Quartier ganz nach ihren eigenen Maßstäben gestalten konnte.

Hierzu können Spielkarten, wie z.B. der „Wasserstoffbus“, das „Nahwärmenetz“ oder die gemeinsame „Photovoltaikanlage“, gespielt werden. Diese Spielkarten haben Einfluss auf die Verbräuche des Quartiers und damit auf die Energietürme Wärme, Strom und Mobilität, welche diese Verbräuche darstellen sollen und von den Spieler*innen mit Bausteinen aufgebaut werden. Um das Spiel zu gewinnen muss das Quartier schon heute die Ziele der Bundesregierung für die Energiewende der Jahre 2030, 2040 und 2050 erreichen. Diese betreffen den Energieverbrauch für Mobilität, den gesamten Energieverbrauch und die CO2-Emissionen.
Kontroverse Karten wie der „autofreie Sonntag“ oder „Urlaubsreisen mit Bus oder Bahn“ führten an den Tischen häufig zu Diskussionen. Bei anderen Karten, wie z.B. „10 % mehr Elektroautos“, „bessere Wärmedämmung“ oder einer „großen Photovoltaik-Anlage“, gab es einen schnelleren Konsens. Jede Gruppe stand für sich auch vor der Frage, welche politischen Maßnahmen sie in ihrem Quartier bestimmen wollten. Auf der anderen Seite stand auch die Frage im Raum, welche individuellen Anpassungen ihres eigenen Komforts sie dabei in Kauf nähmen. Schlussendlich fanden die Oldenburger*innen in drei Runden eine für sie sinnvolle Auswahl an Maßnahmen und Technologien, welche in ihrem Quartier eingesetzt werden sollten. So konnte jede Gruppe für sich herausfinden, welche Entscheidungen einen großen Einfluss auf das Spiel und so auch auf die Energieverbräuche und die CO2-Emissionen in einem Quartier haben. Dies führte zu einigen Überraschungen aber vor allem zu vielen neuen Erkenntnissen. Am Ende erreichten alle Teams mit unterschiedlichen Ansätzen mindestens zwei von drei Zielen. Ein Team konnte knapp auch das dritte Ziel knacken und wurde damit zum Gewinner dieser Challenge. Die siegreichen Spieler*innen erhielten als Belohnung ein kleines Präsent, gesponsort durch die Stadt Oldenburg.

Im Anschluss an die Brettspielrunde mit Oldenburger Bürger*innen folgte eine zweite Spielrunde mit Expert*innen der ENaQ-Schwesterprojekte, welche in fünf weiteren Forschungsprojekten ebenfalls an der Entwicklung von Quartierslösungen in Kaiserslautern, Heide (Holstein), Zwickau, Esslingen, Stuttgart und Überlingen arbeiten. Diese Mitspieler*innen waren für einen übergreifenden Austausch von Erfahrungen und ersten Ergebnissen ihrer Quartiersentwicklung für zwei Tage nach Oldenburg gereist. Die Gelegenheit ein fiktives Quartier an einem Abend aufzubauen ließen sie sich dabei nicht entgehen und stellten sich dieser Herausforderung. Bei der Erreichung der Ziele schnitten die Expert*innen leicht besser ab als die Bürger und Bürgerinnen zuvor.

Gerade der Austausch und die Gespräche zwischen den Spielenden sind für uns als Forschungsteam für das ENaQ-Projekt besonders wichtig, um die Meinungen, Ideen und auch die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs anzuhören. In manchen Fällen können Impulse aus solchen Gesprächen die Entscheidungsträger*innen im Projektkonsortium beeinflussen. Zum anderen hoffen wir natürlich mit „Change the Game“ Verständnis und Akzeptanz für Technologien und auch Innovationen zu schaffen und bestehendes Wissen mit neuen Erkenntnissen zu bereichern. Wir möchten uns auch hier nochmal bei allen Teilnehmenden für die Spielstunden und die anregenden Gespräche bedanken! Für uns war dieser Abend als Premiere unseres Brettspiels „Change the Game“ ein Erfolgserlebnis und wir freuen uns auf weitere Spielrunden mit neugierigen Oldenburger*innen und Interessierten aus Nah und Fern.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme an einem solchen Spielabend haben, melden Sie sich gerne bei uns:
E-Mail: changethegame@enaq-fliegerhorst.de