Smart City und Bürgerenergie – zwei Begriffe, die heute im Kontext von nachhaltiger Stadtentwicklung und Transformation des Energiesektors Konjunktur haben und über die auch im Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg viel nachgedacht wird. Wie sind diese beiden Konzepte einzuordnen? Was verbindet beide Konzepte und wie wirken sie aufeinander?

Das sind Fragen, mit denen sich Marco Brünjes in seiner von apl. Prof. Dr. Ulrich Scheele und Prof. Dr. Bernd Siebenhüner betreuten Masterarbeit auseinandergesetzt hat, die im Studiengang Sustainability Economics and Management der Carl von Ossietzky Universität entstanden ist. Die Arbeit basiert dabei auf der, der Transitionsforschung zugrundeliegenden Betrachtung des Energiesystems als ein sozio- technologisches System, das sich nicht nur aus Technologien zusammensetzt, sondern ebenso Normen, Verhaltensmuster, Institutionen, Akteure und Governance-Strukturen umfasst. In diesem Zusammenhang wird dann die Entwicklung neuer Lösungen in sogenannten sozio-technologischen Nischen untersucht. Bürgerenergie, aber auch der Übergang auf eine Smart City kann im Rahmen des komplexen Systems Stadt als entsprechende Nische interpretiert werden. Die Anwendung von Bürgerenergie in Smart City Initiativen ist daher ein interessanter Untersuchungsansatz. Beiden Bottom-up-Ansätzen gemeinsam ist dabei die Rolle der Partizipation und die Nutzung und Bildung von sozialem Kapital. Im Mittelpunkt der Arbeit steht daher die Frage, in welcher Form Bürgerenergie-Initiativen passende Formen der Partizipation in Smart Cities sind, und wie die Wechselwirkungen zwischen den beiden Konzepten sind.

In der Arbeit besonders hervorzuheben ist auch der sehr umfassende Überblick über die Smart City Konzepte und über die ganze facettenreiche Bandbreite vergleichbarer Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Eine wichtige Handlungsempfehlung von Marco Brünjes ist die Schaffung von „sicheren Räumen“ für die Entwicklung und Umsetzung von Nischeninnovationen wie der Bürgerenergie und anderer Smart City Elemente und innovativen Quartierslösungen.

Die ganze Arbeit können Sie hier lesen: Bruenjes_Marco_Masterarbeit_2019.

Smart City und Bürgerenergie – zwei Begriffe, die heute im Kontext von nachhaltiger Stadtentwicklung und Transformation des Energiesektors Konjunktur haben und über die auch im Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg viel nachgedacht wird. Wie sind diese beiden Konzepte einzuordnen? Was verbindet beide Konzepte und wie wirken sie aufeinander?

Das sind Fragen, mit denen sich Marco Brünjes in seiner von apl. Prof. Dr. Ulrich Scheele und Prof. Dr. Bernd Siebenhüner betreuten Masterarbeit auseinandergesetzt hat, die im Studiengang Sustainability Economics and Management der Carl von Ossietzky Universität entstanden ist. Die Arbeit basiert dabei auf der, der Transitionsforschung zugrundeliegenden Betrachtung des Energiesystems als ein sozio- technologisches System, das sich nicht nur aus Technologien zusammensetzt, sondern ebenso Normen, Verhaltensmuster, Institutionen, Akteure und Governance-Strukturen umfasst. In diesem Zusammenhang wird dann die Entwicklung neuer Lösungen in sogenannten sozio-technologischen Nischen untersucht. Bürgerenergie, aber auch der Übergang auf eine Smart City kann im Rahmen des komplexen Systems Stadt als entsprechende Nische interpretiert werden. Die Anwendung von Bürgerenergie in Smart City Initiativen ist daher ein interessanter Untersuchungsansatz. Beiden Bottom-up-Ansätzen gemeinsam ist dabei die Rolle der Partizipation und die Nutzung und Bildung von sozialem Kapital. Im Mittelpunkt der Arbeit steht daher die Frage, in welcher Form Bürgerenergie-Initiativen passende Formen der Partizipation in Smart Cities sind, und wie die Wechselwirkungen zwischen den beiden Konzepten sind.

In der Arbeit besonders hervorzuheben ist auch der sehr umfassende Überblick über die Smart City Konzepte und über die ganze facettenreiche Bandbreite vergleichbarer Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Eine wichtige Handlungsempfehlung von Marco Brünjes ist die Schaffung von „sicheren Räumen“ für die Entwicklung und Umsetzung von Nischeninnovationen wie der Bürgerenergie und anderer Smart City Elemente und innovativen Quartierslösungen.

Die ganze Arbeit können Sie hier lesen: Bruenjes_Marco_Masterarbeit_2019.